Glyphosat
Glyphosat blockiert unter anderem den Shikiminesäureweg, einen biochemischen Stoffwechselweg, der in Pflanzen und den meisten Mikroorgamismen vorkomtt und der in Pflanzen für die Synthese essentieller Substanzen wichtig ist. Obwohl sich die Forschungsergebnisse unterscheiden, ist klar, dass zumindest ein Teil des Glyphosats, bis zu etwa 35%, an Bodenpartikel und Mineralien gebunden ist. Diese stehen der Pflanze dann nicht mehr zur Verfügung. Was in Zukunft mit diesem bodengebundenen Rückstand passieren wird, ist unbekannt und kann zu einem ernsthaften Problem werden, wenn der Boden nach Jahren wiederholter Anwendung mit Glyphosat gesättigt ist.

Die chemische Formel von Glyphosat

Da Glyphosat ein systemisches Mittel ist, das in der gesamten Pflanze wirkt, ist es nicht überraschend, dass die Substanz auch in der Pflanze verbleibt. Der Abbau in der Pflanze ist gering, weshalb die Regierung in den letzten Jahren die maximal zulässige Menge an Glyphosat in unseren Lebensmitteln auf das 1000-fache erhöht hat. Auffällig hohe Mengen an Glyphosat sind seit 1994 in verschiedenen Getreiden (bis zu 20 mg/kg) sowie in den Nieren von Rindern und Schafen (2 mg/kg) zulässig. Es zeigte sich, dass es im gesamten menschlichen und tierischen Organismus vorhanden ist, das heißt im Urin, in den Organen und sogar im Knochenmark. Bei Tieren wird langsam aber sicher deutlich, dass es einen großen Einfluss auf Gesundheit und Fortpflanzung hat:
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    Die Blutwerte von Milchvieh, in denen Glyphosat gefunden wurde, enthielten weniger Spurenelemente/Mineralien als bei Milchvieh, das nicht mit Glyphosat in Kontakt gekommen war, weil Glyphosat diese bindet. Wenn Glyphosat sich an Mineralien wie Kalzium und Magnesium bindet, können es sich auch an Schwermetalle wie Cadmium und Arsen binden. Diese Metalle können nicht von der Leber abgebaut werden und schädigen die Nieren.

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    Bakterien verwenden den gleichen Stoffwechselmechanismus wie Pflanzen, was bedeutet, dass Glyphosat auch antibakteriell wirkt, wobei die pathogenen Bakterien normalerweise nicht empfindlich auf Glyphosat reagieren und gute Bakterien, wie die im Magen-Darm-System, geschädigt werden. Dies ist bei Rindern der Fall, bei denen in der Mikroflora im Pansen die für eine gute Pansenfunktion notwendigen Bakterien durch Glyphosat negativ beeinflusst werden.

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    Auch das Immunsystem ist betroffen. So scheint Glyphosat eine Wirkung auf die IgM-Antikörper bei Milchkühen zu haben.

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    Glyphosat wurde auch mit der Geburt missgeformter Ferkel und einer mysteriösen Nierenerkrankung in Sri Lanka in Verbindung gebracht.

Neutralisierende Wirkung von Huminsäure
Huminsäure wirkt neutralisierend auf von Bakterien produzierte Toxine (82%) aus. Sie absorbieren auch Schwermetalle, Nitrat, Fluoride, organische Phosphate (Parathionmethyl, Glyphosat, organische Chlorinsektizide, Carbarl und Warfarin). Die Universität Leipzig hat die neutralisierende Wirkung von Huminsäuren bei verschiedenen Glyphosatkonzentrationen getestet. Diese Untersuchungen zeigen, dass verschiedene Huminsäuren (aber nicht alle Sorten Humus) Glyphosat neutralisieren können. Diese Wirkung wurde auch bei Milchvieh untersucht, bei denen Huminsäure ebenfalls Glyphosat neutralisieren konnte. Die Wirkung von Glyphosat auf die Bakterien im Magen-Darm-Trakt wurde neutralisiert. Unser PrimeHumic-Produkt wurde von der Universität Leipzig getestet und hat sich als sehr geeignet erwiesen, den Effekt von Glyphosat zu neutralisieren.

Humus

Dosierung

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    Während der ersten 7 Tage: 5 Gramm pro 100kg Körpergewicht und Tag. Diese Dosis dient dazu, das im Körper anwesende Glyphosat zu entfernen

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    Nach 7 Tagen: jetzt kann die Dosierung vermindert werden auf 0,5 Gramm pro 100kg Körpergewicht. Mit dieser Dosis kann erneut mit dem Futter und aus anderen Quellen aufgenommenes Glyphosat gebunden und entfernt werden. Auf diese Weise häuft sich das Glyphosat nicht erneut im Körper des Tieres an.